24.03.2019 Noah und der Regenbogen

Als dann alles vorbei war, macht Gott einen Regenbogen und sagt: „Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch.“ (Gen 9, 12)

Wir wollen gemeinsam mit Noah in die Arche gehen, gemeinsam mit den anderen Kleinen Leuten und den anderen Kuscheltieren und lernen, was es heißt, auf einen Ort zu vertrauen, an dem in Frieden und Glück leben können.

Wir treffen uns dieses Mal im Gemeindesaal (der ist hinter der Kirche!).

16.12.2018 Wir machen den Weg frei!

Die Geburt Jesu. Holzschnitt, deutsch, 1483.

 

Ein Slogan, der viele Jahre durch die Medienlandschaft geisterte!

In der Adventszeit machen nicht nur Banken, sondern auch Christen einen Weg frei: Den zur Krippe nämlich. Die Frage, welche Hürden wir dabei aus dem Weg räumen müssen, beschäftigt uns in unserem Gottesdienst am 3. Advent.

Und natürlich müssen wir uns die Frage gefallen lassen, wie wir den Friedefürst zu begrüßen gedenken…

18.11.2018 Beschenktsein

‚St. Martin of Tours and the beggar‘. Fresco fr. Gombreny. Vic (Barcelona), Museu Arqu. Episcopal.

Konstanze und Vanessa feiern heute im Gottesdienst für Kleine Leute ihren Geburtstag. Grund genug, die Frage zu stellen, was ein Geschenk eigentlich sein kann…

Der heilige Martin ging da mit gutem Beispiel voran: Er sitzt auf seinem „hohen Ross“ und schenkt dem Bettler (der ja so gar nicht seines Standes ist) seinen Mantel, damit der nicht frieren muss.

Und den Bettler interessiert Standesdünkel ebensowenig: Er nimmt den Mantel an und ist froh darüber, auch wenn er seine Zeit mit Neid und Wut auf die Ungerechtigkeiten des Lebens verbringen könnte.

Wir nehmen uns vor, in dieser Woche besonders gern zu schenken und besonders gern zu nehmen. Das Bibelwort, das wir ausgesucht haben, drückt es sehr schön aus (Lk 6):

36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. 37 Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.

38 Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.

 

21.10.2018 : Lasst uns einen Turm bauen!

Am 21. Oktober steht der Gottesdienst für Kleine Leute im Zeichen des Turmbaus. Da berieten doch in Babylon die Menschen, dass es gut wäre, einen riesengroßen Turm zu bauen.

Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut über die ganze Erde. (1. Mose 11, 3-4)

Das gefällt Gott in dieser Geschichte gar nicht. Er ordnet an, dass die Menschen von diesem Zeitpunkt an einander nicht mehr verstehen können und nicht mehr dieselbe Sprache sprechen. Und:

So zerstreute sie der HERR von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. (1. Mose 11, 8)

Wenn wir unsere Kinder beobachten, sehen wir, dass das Aufbauen eines Turms und das Einreißen, das »Wieder-Kaputt-Machen« im Spiel untrennbar zueinander gehören – genauso wie in der Erzählung über den Turm von Babel.

Diesen Sonntag lassen wir die Kinder in unserer Kirche Türme bauen und fragen die Erwachsenen, warum wir mit dem Moment der Zerstörung nicht leben können. Anscheinend – und das lehrt uns die biblische Erzählung doch – wohnt ja der Zerstörung ein Moment der Schöpfung inne…